Der Preis des Geldes

"Das unverzichtbare Grundlagenwerk: In ihrer brillanten Analyse der Geschichte des Geldes stellt Christina von Braun die Frage in den Mittelpunkt, warum wir an die Macht eines Systems glauben, das kaum jemand mehr versteht.

Seit seiner Entstehung hat das Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht: von der Münze über Schuldverschreibungen, Papiergeld bis zum elektronischen Geld. Inzwischen ist der größte Teil des Geldes Kreditgeld, basierend auf Hoffnung, Glauben, Versprechen. In der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung bedarf. Christina von Braun vertritt die Gegenthese: Das moderne Geld, das keinen materiellen Gegenwert hat, wird durch den menschlichen Körper ‚gedeckt’. Das erklärt nicht nur die extrem unterschiedlichen Einkommensverhältnisse im Finanzkapitalismus, sondern auch die Monetarisierung des menschlichen Körpers, etwa im Söldnerwesen, in der Prostitution, dem Organhandel oder der Reproduktionsmedizin. Die moderne Beglaubigung des Geldes ist schon in seinem Ursprung angelegt und fand in der christlichen Religion den idealen kulturellen Nährboden.”

http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-preis-des-geldes.html

arsvitaest:

Emil Nolde, Sonnenbluhmen (Sunflowers), 1925-30, watercolor on paper

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Emil Nolde, Sonnenbluhmen (Sunflowers), 1925-30, watercolor on paper

(Quelle: alliesheeep)

http://trendreport.betterplace-lab.org/trend/datenspenden

(Quelle: imrubenfigueroa)

cinoh:

Early 18th century Dutch book covering

cinoh:

Early 18th century Dutch book covering

(Quelle: jawsomejaba)

Ich vertraue auf die langsame, unterwandernde, kaum messbare Qualität der Literatur und Wirkung der Literatur, die sich unter anderem darin zeigt, dass wir für bestimmte Probleme eine besondere, neue Empfindlichkeit bekommen.

Siegfried Lenz
liquidnight:

Bill Brandt
Bermondsey, 1938
From The Photography of Bill Brandt

liquidnight:

Bill Brandt

Bermondsey, 1938

From The Photography of Bill Brandt

(Quelle: pinterest.com)